A1–A6
Sechs Drehachsen. A1 bewegt den Sockel, A2/A3 den großen Arm, A4–A6 richten die Roboterhand aus.
Diese Seite ist bewusst für Lehrkräfte geschrieben, die Informatik, Technik, Physik, Mathematik oder Berufsorientierung unterrichten, aber selbst noch nie einen Industrieroboter programmiert haben.
Sechs Drehachsen. A1 bewegt den Sockel, A2/A3 den großen Arm, A4–A6 richten die Roboterhand aus.
Test-/Einrichtbetrieb mit reduzierter Geschwindigkeit. In unserer Simulation ist T1 der Standard für Lernaufgaben.
Hand-Override fürs manuelle Verfahren und Programm-Override für Programmläufe. Für Anfänger langsam starten.
Drei Blickwinkel auf dieselbe Bewegung: Raum, Arbeitsplatz und Werkzeug.
PTP fährt zu einer Zielstellung; LIN führt den Werkzeugpunkt geradlinig zum Ziel.
Eingänge lesen Sensorinformationen, Ausgänge schalten in der Demo z. B. den Greifer.
Ein Koordinatensystem für Tisch, Vorrichtung oder Werkstück. Wird die BASE verschoben, können bezogene Punkte mitwandern.
Nein. Es ist eine Trainingssimulation. Sie ahmt Bedienkonzepte nach, steuert aber keine reale Anlage.
Bei LIN ist die Bahn des Werkzeugpunkts wichtig: Er soll geradlinig zum Ziel. Bei PTP steht vor allem die Zielstellung der Achsen im Vordergrund.
Weil Roboter häufig relativ zu einem Tisch, Werkstückträger oder einer Vorrichtung arbeiten. Wird dieser Bezug korrekt verschoben, müssen nicht alle Punkte einzeln neu angelegt werden.
Das ist Teil der Übung: Programm, Betriebsart, Zustimmung/Freigaben oder ein wartender Eingang können fehlen. Erst Meldung lesen, dann Ursache beheben.
Wichtig ist Verständnis, nicht das Auswendiglernen von Tastenfolgen.
Die KSS-Dokumentation beschreibt BASE als kartesisches Koordinatensystem, das einer Arbeitsfläche, einem Werkstück oder einem feststehenden Werkzeug zugeordnet wird. Der praktische Vorteil: Punkte können relativ zu dieser BASE geteacht werden. Wird die Arbeitsfläche später verschoben und die BASE entsprechend angepasst, können die Punkte mitwandern, statt jeden Punkt neu zu teachen. Genau dieses Prinzip bildet unser BASE-Labor stark vereinfacht in der Draufsicht nach.
BASE-Labor demonstrierenLernziel: Gelenkbewegungen unterscheiden.
Vorher erklären: A1–A6 sind sechs Drehachsen; langsam in T1 joggen.
Frage: Welche Achse verändert hauptsächlich Sockel, großen Arm und Hand?
Typischer Fehler: mehrere Achsen gleichzeitig verändern und den Zusammenhang verlieren.
Demo öffnenLernziel: Startbedingungen statt blindem Starten verstehen.
Vorher erklären: Programmwahl, Betriebsart, Zustimmung und Meldungen.
Frage: Warum startet ein Roboter nicht einfach, nur weil START gedrückt wird?
Typischer Fehler: Meldungen nicht lesen.
Demo öffnenLernziel: Zielstellung und Werkzeugbahn unterscheiden.
Vorher erklären: PTP ist achsorientiert, LIN folgt einer geraden TCP-Bahn.
Frage: Wann wäre eine geradlinige Werkzeugbahn wichtig?
Typischer Fehler: nur auf die Endposition schauen.
Demo öffnenLernziel: Programm und Werkzeugaktion verbinden.
Vorher erklären: $OUT schaltet in der Demo einen Aktor.
Frage: Was passiert, wenn der Greifer zu früh schließt?
Typischer Fehler: Greifposition und Ausgang getrennt betrachten.
Demo öffnenLernziel: Prozess wartet auf ein reales Ereignis.
Vorher erklären: $IN ist ein Eingang, WAIT FOR hält den Ablauf an.
Frage: Warum ist ein Sensor oft besser als eine feste Wartezeit?
Typischer Fehler: den Eingang setzen, ohne den Wartezustand zu beobachten.
Demo öffnenLernziel: Arbeitsplatzbezug verstehen.
Vorher erklären: WORLD bleibt fest, BASE beschreibt z. B. Tisch oder Vorrichtung.
Frage: Was ist günstiger: 20 Punkte neu teachen oder die BASE korrigieren?
Typischer Fehler: lokale und Weltkoordinaten vermischen.
BASE-LaborLernziel: unterschiedliche Werkzeuge und TOOL_DATA verstehen.
Vorher erklären: Werkzeugdaten beschreiben den Bezug des TCP; die Webdemo koppelt daran zusätzlich die sichtbare Greiferform.
Frage: Welches Werkstück passt zu welchem Greifprinzip?
Typischer Fehler: sichtbares Werkzeug und Werkzeugdaten gleichsetzen.
Demo öffnenLernziel: Bewegungs- und Logikschritte zu einem Ablauf verbinden.
Vorher erklären: HOME, Anfahren, Greifen, Transport, Ablegen, Rückzug.
Frage: Welche Zeile verursacht welche sichtbare Aktion?
Typischer Fehler: Code verändern, ohne den Ablauf danach schrittweise zu prüfen.
Editor öffnenLernziel: Robotermodelle und Einsatzkonzepte vergleichen.
Vorher erklären: Cobot bedeutet nicht automatisch „immer ohne Schutzmaßnahmen“.
Frage: Welche Faktoren bestimmen eine sichere reale Anwendung?
Typischer Fehler: aus dem Robotertyp direkt auf die Sicherheit der Gesamtanlage schließen.
Demo öffnenLernziel: Ursache systematisch eingrenzen.
Vorher erklären: Meldung lesen → Zustand prüfen → genau eine Ursache ändern → erneut testen.
Frage: Welche Information liefert die Meldung, bevor du klickst?
Typischer Fehler: mehrere Bedingungen gleichzeitig ändern.
Demo öffnenDer Browser eignet sich als Vorbereitung, Hausaufgabe oder Einstieg vor einer echten Schulungszelle. KUKA selbst beschreibt für sein aktuelles Education-Portfolio einen Mix aus Schulungszellen, Simulation, Lernmaterialien und Train-the-Trainer-Angeboten. SO-KukaRobotik versucht nicht, diese Angebote zu ersetzen, sondern bietet einen niedrigschwelligen kostenlosen Einstieg, bevor teure Hardware verfügbar ist.
Kooperationsidee: Ein Bildungspartner kann einzelne Übungsreihen fachlich begleiten, Lehrer-Workshops unterstützen oder einen der klar gekennzeichneten Sponsorplätze finanzieren – ohne redaktionelle Kontrolle über die Lerninhalte.
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