SO
SO-B2BEÜR & Kasse · Mehrbenutzerbetrieb
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Unternehmensübersicht

Zentrale Übersicht über Buchungen, Rechnungen, offene Posten und Kassenbestand.

Einnahmen0,00 €Brutto im Geschäftsjahr
Ausgaben0,00 €Brutto im Geschäftsjahr
Überschuss0,00 €Einnahmen minus Ausgaben
USt-Saldo0,00 €laufende Übersicht
Offene Rechnungen0,00 €0 offen · 0 überfällig
Kassenbestand0,00 €rechnerischer Bestand im Jahr
€

Einnahmenüberschussrechnung

Laufende EÜR-Sicht für –.

%

Umsatzsteuer

Vorsteuer und Umsatzsteuer aus bestätigten Buchungen.

R

Rechnungen & offene Posten

Ausgangsrechnungen, Fälligkeiten, Zahlungen und Mahnstufen verfolgen.

K

Kassenbuch

Barbewegungen mit laufendem Bestand und Tagesabschluss.

A

Akten & Archiv

Dokumente, E-Mails, Notizen und Wiedervorlagen zentral verwalten.

D

Steuerbüro

Transparenter Export mit Konten- und Belegindex.

#

Kontierungsassistent

Verständliche Kategorien mit Zuordnung zu SKR03 oder SKR04.

?

Gründer-Hilfe & FAQ

Pflichten, Kostenfallen und Fachbegriffe verständlich erklärt.

Neue Buchung

Erfasse den Geschäftsvorgang; SO-B2B ermittelt einen Kontierungsvorschlag.

Prüfung erforderlich

Buchungen

0 Einträge
DatumArtPartnerTextKontoBrutto

Rechnungsprüfung

Pflichtangaben und Plausibilität vor Buchung oder Versand kontrollieren.

§ 14 UStG / § 33 UStDV
Wichtig: Bei einer normalen Rechnung verlangt das Gesetz die Steuernummer oder USt-IdNr. des leistenden Unternehmers – nicht zwingend beide. Bei bestimmten EU-/Reverse-Charge-Fällen gelten zusätzliche Anforderungen. Kleinbetragsrechnungen bis 250 € haben vereinfachte Pflichtangaben.

E-Rechnung XML prüfen

XRechnung/UBL/CII: Struktur, zentrale Geschäftsfelder, Betragslogik und Originalarchiv.

Validator wird geprüft …
Prüfstufen: Die eingebaute Prüfung findet fehlende Kerndaten und Rechenfehler. Eine vollständige XRechnung-/EN-16931-/Schematron-Prüfung wird nur dann als solche ausgewiesen, wenn auf dem Server der optionale KoSIT-Validator tatsächlich konfiguriert und gelaufen ist.

Kassenbuch

Barbewegungen aus deinen Buchungen mit laufendem Bestand und nachvollziehbarem Tagesabschluss.

Abgeschlossene Tage geschützt
Rechnerischer Kassenbestand0,00 €aus allen Barbuchungen im Jahr
Letzter Abschluss–abgeschlossene Tage werden gesperrt

Barbuchung

Erfasse Einnahmen/Ausgaben über den normalen Buchungsdialog und wähle Zahlungsweg Kasse.

Tagesabschluss

Kassenbewegungen

DatumArtTextBetragLaufender Bestand

Tagesabschlüsse

TagRechnerischGezähltDifferenzAbgeschlossen

Kunden & Lieferanten

Stammdaten pflegen, Kundenakten öffnen und Geschäftsvorgänge ohne doppelte Dateneingabe vorbereiten.

Stammdaten

Kontakt anlegen oder bearbeiten

Stammdaten

TypNameOrtUSt-IDE-MailAktion

Kunden, Angebote & Rechnungen

Kunden auswählen, Leistungen übernehmen, Rechnungen schreiben und offene Posten bis zur Zahlung weiterverwalten.

Verkauf & OPOS
Rechnungsumsatz0,00 €festgeschriebene Rechnungen im Jahr
Offene Posten0,00 €0 offene Rechnungen
Überfällig0offene Rechnungen nach Fälligkeit
Aktive Kunden0im Kundenstamm

Vorgang schreiben

Entwurf erstellen oder direkt festschreiben.

Angebot → Auftrag → Rechnung

Positionen

Artikel übernehmen oder Position frei erfassen.

Netto 0,00 € · Steuer 0,00 € · Brutto 0,00 €
Festschreibung: Entwürfe dürfen bearbeitet werden. Festgeschriebene Rechnungen bleiben als dokumentierter Stand erhalten; Korrekturen erfolgen nachvollziehbar über Folgevorgänge. Ausgangs-XRechnungen werden als XML erzeugt und – falls KoSIT auf dem Server aktiv ist – zusätzlich validiert.

Vorgänge & offene Posten

Nr.TypDatumKundeFälligStatusBrutto / OPOSAktionen

Artikel & Leistungen

Häufig verwendete Rechnungspositionen zentral speichern.

0 Einträge
Nr.BezeichnungArtPreis nettoUStAktion

Bank & Zahlungsabgleich

Kontoauszüge aus CSV, CAMT.053 oder MT940 importieren, Duplikate vermeiden und offene Ausgangsrechnungen automatisch vorschlagen.

CSV · CAMT.053 · MT940

Kontoauszug importieren

Unterstützt CSV sowie gängige CAMT.053-XML- und MT940-Dateien. Bankexporte unterscheiden sich je nach Institut; prüfe die importierten Umsätze vor der weiteren Zuordnung.

Bankumsätze

DatumGegenparteiVerwendungszweckBetragStatusAktion

Anlagen & AfA

Wirtschaftsgüter, betriebliche Nutzung und lineare Abschreibungsplanung dokumentieren.

Planungsrechnung
Die AfA-Anzeige ist eine rechnerische Planung auf Basis linearer monatlicher Verteilung. Nutzungsdauer, Sonderabschreibungen, GWG und Sonderfälle bitte fachlich prüfen.

Anlagenverzeichnis

Nr.BezeichnungAnschaffungNettoAnteilAfA Buchwert Jahresende

Kontierungsassistent

Suche nach Alltagssprache, Konto oder Kategorie.

SKR03 · –
Der Kontierungsassistent verwendet einen kuratierten Kontierungsbestand für das ausgewählte Jahr und den gewählten Kontenrahmen. Kontierungen sollten vor der Übernahme fachlich geprüft werden.

Dokumentenarchiv & Belegprüfung

Original unverändert archivieren, Duplikate per SHA-256 erkennen und – wenn Serverwerkzeuge vorhanden sind – Text/OCR auslesen.

Belegassistent wird geprüft …
Belegerkennung: Text-PDFs können mit pdftotext ausgelesen werden, Bilder optional mit Tesseract OCR. Sind diese Serverfunktionen nicht verfügbar, bleibt das Archiv vollständig nutzbar; lediglich die automatische Texterkennung entfällt. Vorschläge werden nie ungeprüft automatisch gebucht.

Archiv

DateiArtStatusPartner / RechnungErkennungAktionen

E-Mail-Archiv

.eml-Dateien samt Metadaten serverseitig archivieren.

Archivierte E-Mails

DatumBetreffVonParteiSHA-256

Aktennotizen

Telefonate, Gespräche, Entscheidungen und Wiedervorlagen dokumentieren.

Steuerbüro & DATEV

Datenübergabe nachvollziehbar prüfen und exportieren.

DATEV EXTF · Datenformat 12

Mandantenprofil

Für DATEV: Beraternummer, Mandantennummer, Kontenrahmen sowie Konten/Gegenkonten der Buchungen müssen vor dem Export vollständig sein.

DATEV Buchungsstapel

SO-B2B erzeugt einen EXTF-Buchungsstapel im DATEV-Format 700 / Datenformatversion 12. Vor dem Download wird jede Buchung technisch geprüft.

Technische Prüfung noch nicht durchgeführt.

Der DATEV-Export wird technisch vorgeprüft. Vor dem produktiven Einsatz sollte er zusätzlich mit dem DATEV-Prüfprogramm oder durch einen kontrollierten Import in der Kanzleisoftware validiert werden.

Komplettes Steuerbüro-Paket

Enthält Buchungen, Ausgangsrechnungen, Anlagen/AfA, Kassenabschlüsse, Mandantenstammdaten, Belegindex und Kurz-Verfahrensdokumentation. Besteht die technische DATEV-Prüfung, wird der EXTF-Buchungsstapel zusätzlich in das ZIP aufgenommen.

Es findet keine automatische Übertragung statt. Der Download wird erst nach einer lokalen Vorschau und deiner ausdrücklichen Bestätigung gestartet.

Mandanten-Backup & Wiederherstellung

Daten + archivierte Belege/E-Mails als ZIP. Keine Passwort-Hashes oder DB-Zugangsdaten.


Wiederherstellung: nur für ein Backup desselben Firmenbereichs. Vor dem Überschreiben wird automatisch ein Datenbank-Sicherheitsstand im geschützten Backup-Ordner angelegt. Benutzerpasswörter werden nicht aus dem Backup ersetzt.

Änderungsprotokoll

Nachvollziehbare Aktionen mit Benutzer, Zeitpunkt und Objekt.

Audit-Log

Letzte 250 Ereignisse

ZeitBenutzerAktionObjektDetails

Benutzer & Rollen

Weitere Personen für denselben Firmenbereich anlegen – mit abgestuften Rechten.

Owner
Inhaber / Administratorvollständige Verwaltung einschließlich Stammdaten und Benutzer
BuchhaltungBuchungen erfassen, Exporte erstellen und Protokoll einsehen
SteuerberaterDaten lesen, Protokoll einsehen und Exporte erstellen
Nur Lesenkeine Änderungen

Firmenbenutzer

BenutzerE-MailRolleE-Mail-StatusLetzter Login

Hilfe & FAQ für Selbstständige

Praktische Orientierung für den Start: Pflichten, typische Kostenfallen, Buchhaltungsbegriffe und Kontrolllisten.

Praxis-Hilfe
Hinweis: Diese Hilfe unterstützt bei Organisation und Plausibilitätsprüfungen, ersetzt aber keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Steuerregeln können sich ändern. SO-B2B markiert deshalb Sonderfälle zur Prüfung und sollte Stammdaten sowie Kontierungsregeln mit dem Steuerbüro abstimmen.

Gründer-Startcheck

SO-B2B prüft einige Grundeinstellungen deines Mandanten automatisch.

Die 5 häufigsten teuren Fehler

  1. Steuern nicht zurücklegen: Umsatz auf dem Konto ist nicht automatisch frei verfügbares Geld.
  2. Belege oder E-Mails verlieren: steuerrelevante Unterlagen geordnet und unverändert archivieren.
  3. Fehlerhafte Rechnungen: Pflichtangaben vor Versand und Eingangsrechnungen vor Vorsteuerabzug prüfen.
  4. Privat und Betrieb vermischen: besonders bei Fahrzeug, Telefon, Einlagen und Entnahmen sauber dokumentieren.
  5. Fixkosten unterschätzen: Versicherungen, Kammern, Bank, Software, Steuerberatung, Fahrzeug, Rücklagen und Beiträge mitplanen.
Was sollte ich direkt nach der Gründung organisatorisch einrichten?

Lege zuerst die Unternehmens- und Steuerstammdaten an, trenne betriebliche Zahlungen möglichst klar von privaten Vorgängen, richte einen festen Beleg- und E-Mail-Ablauf ein und sorge für regelmäßige Backups. Prüfe außerdem, ob du E-Rechnungen empfangen kannst.

Empfohlene Einrichtung: Firmenprofil, Steuerdaten, Bank, Kontenrahmen, Steuerberater und Geschäftsjahr vollständig eintragen. Anschließend eine Musterrechnung erstellen und mit dem Rechnungsprüfer kontrollieren.

Wann ist eine EÜR möglich – und wann kann Buchführungspflicht entstehen?

Für Gewerbetreibende nennt § 141 AO steuerliche Schwellen von mehr als 800.000 € Umsatz oder mehr als 80.000 € Gewinn. Eine Buchführungspflicht kann aber auch aus anderen Gesetzen oder aus der Rechtsform entstehen. Deshalb ist „unter der Grenze = immer EÜR“ zu pauschal.

Freiberufler können ihren Gewinn grundsätzlich nach § 4 Abs. 3 EStG per EÜR ermitteln, sofern keine andere Buchführungspflicht greift. Bei Unsicherheit sollte das Steuerbüro die Gewinnermittlungsart im Mandantenprofil bestätigen.

Welche Pflichtangaben braucht eine normale Rechnung?

Typischerweise: vollständiger Name und Anschrift von leistendem Unternehmen und Leistungsempfänger, Steuernummer oder USt-IdNr. des leistenden Unternehmens, Ausstellungsdatum, eindeutige Rechnungsnummer, Leistungsbeschreibung, Leistungszeitpunkt, Entgelt sowie Steuerangaben bzw. ein erforderlicher Befreiungshinweis.

SO-B2B prüft diese Kerndaten und zusätzlich die mathematische Plausibilität. Eine interne Bezeichnung „Betriebssteuernummer“ darf nicht dazu führen, dass die gesetzlich benötigte Steuernummer/USt-ID fehlt.

Müssen Steuernummer und USt-IdNr. beide auf die Rechnung?

Bei der normalen Pflichtangabe genügt grundsätzlich Steuernummer oder USt-IdNr. des leistenden Unternehmens. Bestimmte grenzüberschreitende oder besondere Umsatzsteuerfälle können zusätzliche USt-ID-Angaben verlangen. Deshalb fragt der SO-B2B-Rechnungsprüfer den Rechnungstyp ab.

Was ist eine Kleinbetragsrechnung?

Bis zu einem Gesamtbetrag von 250 € gelten vereinfachte Pflichtangaben. Dafür gibt es in SO-B2B einen eigenen Prüfmodus. Achtung: Die Erleichterungen gelten nicht für jeden Sonderfall, z. B. bestimmte innergemeinschaftliche oder Reverse-Charge-Sachverhalte.

Was muss ich seit 2025 bei E-Rechnungen beachten?

Seit 01.01.2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich E-Rechnungen empfangen können. Ein einfaches PDF ist seitdem keine E-Rechnung im steuerlichen Sinn. Für die Ausstellung bestehen Übergangsregelungen: 2025 und 2026 dürfen alle Rechnungsaussteller noch sonstige Rechnungen verwenden; bei einem Vorjahresumsatz bis 800.000 € verlängert sich die Übergangsfrist grundsätzlich bis Ende 2027.

SO-B2B unterstützt den Import und die Prüfung strukturierter E-Rechnungen und archiviert das eingelesene Original.

Was bedeutet Kleinunternehmerregelung?

Nach § 19 UStG gilt seit 2025 grundsätzlich: Der Gesamtumsatz im Vorjahr darf 25.000 € nicht überschritten haben und im laufenden Kalenderjahr 100.000 € nicht überschreiten. Kleinunternehmer weisen grundsätzlich keine Umsatzsteuer wie Regelbesteuerte aus. Das ist nicht dasselbe wie „keine Steuern zahlen“.

Die Einstellung im Firmenprofil steuert die zugehörigen Rechnungs- und Buchungshinweise.

Wie verhindere ich eine spätere Steuer-Nachzahlung, die mich überrascht?

Steuern sollten als eigene Liquiditätsposition berücksichtigt werden. Umsatzsteuer, Einkommen-/Körperschaftsteuer und gegebenenfalls Gewerbesteuer sind nicht mit dem frei verfügbaren Kontostand gleichzusetzen. Die konkrete Rücklagenhöhe hängt von der individuellen steuerlichen Situation ab.

Eine feste Prozentzahl wäre unseriös, weil Rechtsform, Gewinn, persönliche Situation und Steuerstatus unterschiedlich sind.

Wie lange muss ich Unterlagen aufbewahren?

Nach § 147 AO gelten je nach Dokumentart unterschiedliche Fristen: bestimmte Bücher/Jahresabschlüsse grundsätzlich 10 Jahre, Buchungsbelege grundsätzlich 8 Jahre und sonstige steuerlich relevante Unterlagen bzw. Geschäftsbriefe regelmäßig 6 Jahre. Die Frist beginnt grundsätzlich mit dem Schluss des maßgeblichen Kalenderjahres und kann sich im Einzelfall verlängern.

SO-B2B speichert die Dokumentart. Vor einer Löschung sollten die für das konkrete Dokument geltenden Aufbewahrungsfristen geprüft werden.

Muss ich geschäftliche E-Mails archivieren?

Geschäfts- und steuerlich relevante E-Mails können aufbewahrungspflichtige Unterlagen sein. Deshalb besitzt SO-B2B ein E-Mail-Archiv für die Originaldatei samt Metadaten und Prüfsumme. Nur die Nachricht im normalen Postfach liegen zu lassen ist als langfristiges Archivkonzept ungeeignet.

Darf ich eine fehlerhafte Buchung einfach löschen?

Bei ordnungsmäßigen elektronischen Aufzeichnungen sollen Änderungen nachvollziehbar bleiben. SO-B2B verwendet deshalb bei ausgestellten Rechnungen Storno statt stilles Löschen und führt ein Audit-Log mit Zeitstempel, Benutzer und Objekt.

Welche Kosten vergessen Gründer besonders häufig?

Neben Miete, Ware und Werbung gehören oft auch dazu: Kranken-/Pflegeversicherung und Altersvorsorge, Betriebshaftpflicht und weitere Branchenversicherungen, IHK/HWK oder berufsständische Beiträge, Steuerberatung, Bank- und Zahlungsgebühren, Software-Abos, Domains/Hosting, Telefon/Internet, Fahrzeugkosten, Wartung, Datensicherung, Rechtsberatung, Rücklagen für Reparaturen sowie Steuer-Vorauszahlungen.

Praxisregel: Ein Kostenpunkt, der jährlich kommt, sollte als monatliche Rücklage im Liquiditätsplan sichtbar sein.

Was ist bei Fahrzeug und Telefon mit privater Nutzung wichtig?

Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter brauchen eine nachvollziehbare Trennung bzw. Ermittlung des privaten und betrieblichen Anteils. Das Handbuch nennt ausdrücklich Fahrzeug und Telefon als typische Fälle. SO-B2B kann dafür jetzt einen betrieblichen Nutzungsanteil bei Buchungen und Anlagen dokumentieren; steuerliche Sonderfälle werden weiterhin zur Prüfung markiert.

Was bedeutet „beschränkt abzugsfähige Betriebsausgaben“?

Bestimmte Aufwendungen dürfen steuerlich nicht oder nur teilweise berücksichtigt werden. Typische Sonderfälle sind z. B. Bewirtung und Geschenke. Solche Vorgänge sollten nicht einfach auf ein allgemeines Kostenkonto gebucht werden, sondern gesondert erfasst und geprüft werden.

Was ist AfA und warum brauche ich ein Anlagenverzeichnis?

AfA bedeutet Absetzung für Abnutzung. Größere, länger nutzbare Wirtschaftsgüter werden häufig nicht vollständig im Kaufjahr als Aufwand behandelt, sondern über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. SO-B2B besitzt dafür jetzt ein Anlagenverzeichnis mit Anschaffung, Nutzungsdauer, betrieblichem Anteil, AfA-Planungsrechnung und Restwert.

Was bedeutet Entwurf, Festschreibung, Teilzahlung und Folgevorgang?

Entwurf: noch bearbeitbar. Festschreibung: der Ausgangsvorgang wird nicht mehr still verändert. Teilzahlung: bleibt als eigener Zahlungsdatensatz erhalten, damit Rechnungsbetrag, Zahlung und Restforderung getrennt nachvollziehbar bleiben. Folgevorgang: aus einem Angebot kann ein Auftrag oder eine Rechnung, aus einem Auftrag eine Rechnung als neuer verknüpfter Vorgang entstehen.

Wie funktioniert die Belegerkennung und warum wird nicht automatisch gebucht?

SO-B2B kann – wenn der Server die Werkzeuge bereitstellt – Text-PDFs mit pdftotext und Bilder mit Tesseract OCR auslesen. Rechnungsnummer, Datum, Brutto, USt-ID oder IBAN werden nur als Vorschlag erkannt. OCR kann Zeichen oder Beträge falsch lesen; deshalb ist vor einer Buchung immer eine menschliche Prüfung vorgesehen.

Was bedeutet OPOS und warum sind offene Rechnungen wichtig?

OPOS bedeutet offene Posten. Eine Ausgangsrechnung bleibt offen, bis der Zahlungseingang zugeordnet wurde. SO-B2B zeigt Fälligkeit und Überfälligkeit, dokumentiert Mahnstufen und kann Bankumsätze als möglichen Zahlungstreffer vorschlagen.

Was macht der Kassen-Tagesabschluss?

Der Tagesabschluss stellt den rechnerischen Kassenbestand dem tatsächlich gezählten Bargeld gegenüber. Eine Differenz sollte erklärt werden. Nach dem Abschluss blockiert SO-B2B neue Barbuchungen für genau diesen abgeschlossenen Tag, damit der Stand nachvollziehbar bleibt.

Was passiert beim Bank-CSV-Import?

SO-B2B importiert normalisierte Bankumsätze, bildet einen Prüfschlüssel gegen doppelte Importe und sucht bei Geldeingängen nach genau passenden offenen Rechnungen. Ein Vorschlag wird nicht stillschweigend gebucht, sondern muss vom Nutzer bestätigt werden.

Was sollte regelmäßig an das Steuerbüro gehen?

Je nach Vereinbarung typischerweise Buchungsdaten, Eingangs- und Ausgangsbelege, Bank- und Kassenbewegungen, Anlagenzugänge, relevante Verträge/Steuerunterlagen und bei Bedarf offene Posten. SO-B2B bündelt dies in einem Steuerbüro-Paket. Zusätzlich steht ein DATEV-EXTF-Buchungsstapel mit integrierter technischer Prüfung zur Verfügung. Vor dem produktiven Einsatz sollte die Datei zusätzlich mit dem DATEV-Prüfprogramm oder durch einen kontrollierten Import in der Kanzleisoftware validiert werden.

Glossar: EÜR, Vorsteuer, Umsatzsteuer, Konto, Gegenkonto, BU-Schlüssel, DATEV …
EÜREinnahmenüberschussrechnung: Gewinnermittlung grundsätzlich aus Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben nach den dafür geltenden Regeln.
UmsatzsteuerSteuer, die ein regelbesteuerter Unternehmer auf steuerpflichtige Ausgangsumsätze erhebt.
VorsteuerUmsatzsteuer aus betrieblichen Eingangsleistungen, die unter den gesetzlichen Voraussetzungen abziehbar sein kann.
SKR03 / SKR04Standardkontenrahmen mit unterschiedlichen Gliederungsprinzipien. Das Steuerbüro sollte festlegen, welcher verwendet wird.
KontoBuchhalterische Zuordnung eines Geschäftsvorfalls, z. B. Telefon, Bürobedarf oder Kfz-Kosten.
GegenkontoDie andere Seite der Buchung, z. B. Bank, Kasse oder Verbindlichkeiten.
BU-/SteuerschlüsselDATEV-nahe Steuerkennzeichnung für die umsatzsteuerliche Behandlung eines Buchungssatzes.
DebitorKunde bzw. Forderung aus einer Ausgangsrechnung.
KreditorLieferant bzw. Verbindlichkeit aus einer Eingangsrechnung.
OPOSOffene Posten: noch nicht vollständig bezahlte Forderungen oder Verbindlichkeiten.
AfAAbsetzung für Abnutzung; planmäßige steuerliche Abschreibung eines Wirtschaftsguts.
GoBDVerwaltungsgrundsätze für ordnungsmäßige elektronische Buchführung und Aufbewahrung.
ZUGFeRDHybride E-Rechnung: visuelles PDF/A-3 mit eingebetteten strukturierten Rechnungsdaten.
XRechnungStrukturiertes XML-Rechnungsformat, insbesondere aus dem E-Rechnungs-/B2G-Umfeld.
Buyer ReferenceKäuferreferenz (BT-10) in strukturierten E-Rechnungen; im B2G kann dafür eine Leitweg-ID vorgegeben sein.
FestschreibungVorgang wird abgeschlossen; spätere Korrekturen sollen nachvollziehbar über Storno/Gutschrift/Folgevorgang erfolgen.
DATEVSoftware-/Dienstleistungsökosystem und verbreitete Austauschformate im deutschen Steuerberater- und Rechnungswesen.
StornoNachvollziehbare Aufhebung/Korrektur einer Buchung statt unsichtbarer Löschung.

Worauf diese Hilfe basiert

Die Hilfe erläutert zentrale Grundlagen zu EÜR und Buchführung, geordneten Belegen, nachvollziehbaren Änderungen, Rechnungsangaben, E-Mail-Archivierung, Aufbewahrung sowie typischen betrieblichen Sachverhalten. Steuerliche und rechtliche Einzelfälle sollten anhand aktueller amtlicher Informationen beziehungsweise mit dem Steuerbüro geprüft werden.

Meine Firma

Unternehmens-, Finanzamt-, Steuer- und DATEV-Stammdaten.

Geschäftsjahr

Ein neues Jahr anlegen, ohne das Vorjahr stillschweigend zu verändern.

Jahreswechsel
Geschäftsjahre werden geladen …

Das Anlegen eines neuen Jahres ist kein steuerlicher Abschluss des Vorjahres. Vor einem endgültigen Abschluss sollten offene Posten, Kasse, Anlagen/AfA, Bank und Exporte geprüft werden.

Unternehmen & Rechnungsabsender

Für Standard-Ausgangsrechnungen wichtig: Hinterlege hier den rechtlichen Rechnungssteller und die vollständige Anschrift. Bei Einzelunternehmen/Freiberuflern sollte der vollständige Vor- und Nachname des Unternehmers erkennbar sein.

Finanzamt & Steuerdaten

Buchhaltung & Steuerbüro

Kontakt & E-Rechnung

Bank