Die IBAN ist die Nummer eines Bankkontos. Sie enthält unter anderem Prüfziffern. Damit lässt sich kontrollieren, ob der Aufbau der Nummer formal stimmen kann. Das sagt aber noch nicht, wem das Konto wirklich gehört oder ob eine bestellte Ware geliefert wird.
FraudShield kann eine IBAN formal prüfen. Für die weitere Dokumentation kann die Nummer maskiert werden. Dabei werden Teile der Kontonummer verdeckt. So muss die vollständige IBAN nicht unnötig in einem Bericht oder auf einem Ausdruck stehen.
Wichtig ist immer der Zusammenhang. Passt der Name des Zahlungsempfängers zum Händler? Gibt es nur Vorkasse? Ist der Preis ungewöhnlich niedrig? Wurde Druck aufgebaut? Mehrere Warnzeichen zusammen sind bedeutender als ein einzelner Hinweis.
FraudShield kann diese Angaben als Risiko-Signale in einem lokalen Prüfbericht sammeln. Der Bericht kann ausgedruckt oder für ein Gespräch mit Bank, Polizei oder Verbraucherzentrale verwendet werden. Er ist eine Dokumentationshilfe und keine amtliche Bestätigung von Betrug.
Eine formal richtige IBAN ist keine Sicherheitsgarantie. Auch ein technisch unauffälliges Konto kann missbraucht werden. Vor einer unsicheren Überweisung lieber stoppen und die Bank oder eine vertraute Person fragen.
Wurde das Geld bereits überwiesen, sollte sofort die eigene Bank angerufen werden. Dabei nur eine selbst recherchierte oder bereits bekannte Banknummer verwenden. Zahlungsbeleg, Nachrichten, Internetadresse und Bildschirmfotos sollten unverändert gesichert werden.
