Ein unbekannter Onlineshop, eine fremde Bankverbindung oder ein seltsamer Anruf können verunsichern. FraudShield bietet dafür zwei kostenlose Programme. Beide erklären mögliche Warnzeichen Schritt für Schritt und in einfachen Worten.
Das erste Programm ist der Webseiten- und Zahlungsprüfer. Es hilft bei Webseiten, Onlineshops, Internetadressen und IBANs. Eine IBAN ist die Nummer eines Bankkontos. FraudShield kann prüfen, ob ihr Aufbau formal stimmt. Die Nummer kann für einen Bericht geschützt dargestellt werden, damit nicht überall die vollständigen Kontodaten stehen.
Das zweite Programm ist der Telefonnummern-Check. Er kann zum Beispiel zeigen, aus welchem Land eine Nummer kommt und ob sie zu Mobilfunk, Festnetz, Internet-Telefonie oder einer Sondernummer gehört. Auch vorhandene, belegte Hinweise werden verständlich angezeigt. Die eingegebene Nummer wird direkt im Browser verarbeitet.
Für beide Programme kann ein Prüfbericht erstellt werden. Darin lassen sich Warnzeichen und wichtige Angaben übersichtlich sammeln. Der Bericht kann beim Gespräch mit der Bank, der Polizei oder der Verbraucherzentrale helfen. Er ist jedoch kein amtlicher Beweis und keine fertige Strafanzeige.
Ganz wichtig: Ein grünes oder unauffälliges Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass alles sicher ist. Eine Warnung beweist umgekehrt noch keinen Betrug. FraudShield hilft beim Nachdenken. Die letzte Entscheidung bleibt beim Menschen oder bei der zuständigen Stelle.
Wenn bereits Geld überwiesen oder ein Passwort, eine TAN oder ein Sicherheitscode weitergegeben wurde, sollte man nicht warten. Sofort die eigene Bank über eine bekannte Nummer anrufen, Zugangsdaten ändern und alle Belege sichern. Bei einem konkreten Betrugsverdacht kann außerdem die Polizei eingeschaltet werden.
FraudShield und das Soest Portal gehören zum Projektverbund von HK-Innovations. Dieser Zusammenhang wird offen genannt. Die Programme sind kostenlos und ersetzen keine Rechtsberatung, keine Entscheidung der Bank und keine Ermittlung der Polizei.
